In der Evangelisch-methodistischen Kirche werden Mitglieder nicht durch die Taufe oder die Konfirmation / Einsegnung aufgenommen, sondern alleine durch eine Gliederaufnahme. Dafür gibt es keinen festgesetzten Zeitpunkt. Wer als Kind oder Erwachsener getauft ist und sich bewusst zum Glauben an Jesus Christus bekennt, kann sich als Mitglied in unsere Gemeinde aufnehmen lassen. Das geschieht vor der Gemeinde durch ein persönliches Glaubensbekenntnis. Dabei wird auch die Bereitschaft zur Nachfolge und zur Beteiligung am Gemeindeleben ausgedrückt. Mitgliedschaft erfordert ein verbindliches JA zur Gemeinde, sie ist freiwillig und setzt eine mündige Entschdeidung voraus (Mindesalter: 14 Jahre).
Wer sich am Gemeindeleben beteiligen möchte, kann sich in das Register der Gemeinde eintragen lassen und so rechtlich zur Kirche gehören. Wer getauft ist, läuft im Register als „Kirchenangehöriger“, Ungetaufte als „Kirchenzugehörige“. Beides ist nicht als Dauerzustand gedacht, Ziel ist langfristig die verbindliche Mitgliedschaft. Darüber hinaus gibt es noch die Freunde der Gemeinde. Das sind Menschen, die sich bei uns zu Hause fühlen, regelmäßig kommen und deren Geburtstag veröffentlicht wird (wenn sie die Erlaubnis dazu erteilt haben). Für viele ist die Aufnahme in die Liste als Freund eine erste, wichtige Stufe des Hineinwachsens in die Gemeinde.
Finanziert wird unsere Gemeindearbeit und die gesamte Kirche durch freiwillige Beiträge und Spenden. Wir erhalten als Freikirche keine Kirchensteuer.

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  • Wie ist das biblische Verständnis von Glaube und Gemeinde?
  • Wie ist die Geschichte, Struktur und der theologische Akzent der methodistischen Kirche?
  • Welche Bedeutung hat in unserer Kirche die Gliederaufnahme?
    Um was geht es dabei eigentlich? Zu was verpflichtet man sich?

Wenn Dich diese Fragen bewegen, bist Du herzlich willkommen zum nächsten Kurs zur Gliederaufnahme!